NEUSSKult
       
     
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Wettbewerbsbeitrag

In einem nachhaltigen Stadtquartier sind die Themen Ökologie, Ökonomie und Soziales nicht getrennt voneinander zu betrachten. Sie bedingen und fördern sich gegenseitig. Soziale Netze schonen ökologische Ressourcen, und der effiziente Umgang mit Energie auch die finanzielle Belastung der Bewohner. Ressourcen schonen, Energie gewinnen und sinnvoll verbrauchen, wenig versiegeln und selten genutzte Dinge und Räume teilen sind übergeordnete Leitthemen dafür. Der notwendige Raum dafür wird schon im Städtebau mitgedacht.

Der Ort ist über 100 Jahre durch traditionsreiche Industriegeschichte geprägt. Heute stehen die großen Produktionshallen leer. Der Ort liegt zentral und birgt Potenziale für eine besondere Wiedererweckung. Das Areal ist an das Wegesys- tem der Stadt angeschlossen, Bushaltestellen und der Hauptbahnhof befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Umwandlung in ein neues Quartier erfolgt von den Rändern nach innen unter stufenweisem Rückbau. Dabei sind die alten Strukturen in ein neues modernes System übertragbar und werden im Konzept weiter entwickelt. Durch anfangs temporäre Nutzungen in den bestehenden Hallen bleibt das Quartier lebendig. Eine Ausweitung der Theaterprobebühne, Ateliers oder Freizeitaktivitäten können sich hier ansiedeln. Etablieren sich diese Nutzungen können die Hallen entsprechend baulich ausgebaut werden, damit sie auch langfristig das Gebiet bereichern. Der unverwechselbare Charakter des Gebietes kann durch die neuen Gebäudekubaturen, besonders durch die Dachformen, herausgestellt werden.

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